Chronik
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Wappen

1996 beschloß der Gemeinderat die Einführung eines Ortswappens. Friedbert Wisskirchen aus Daun fertigte mehrere Entwürfe, von denen der hier aufgeführte ausgewählt und durch das Landeshauptarchiv in Koblenz heraldisch beurteilt und gebilligt wurde und durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz am 03.10.1996 genehmigt wurde. Zur Beschreibung des Wappens bitte klicken.

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Gemeindeflagge

Am 23.02.1999 faßte der Gemeinderat den Beschluß, eine Ortsfahne mit Wappen einzuführen. Die Entwürfe fertigte wiederum Freidrich Wisskirchen. Die Wappenfahne der Ortsgemeinde Acht ist im Original 2,00 m x 1,20 m groß. Eine Vergrößerung mit Beschreibung erhalten Sie unter diesem Link.

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Hierzuland

"Hierzuland" ist eine Fernsehserie des Südwestrundfunks, dem SWR. Sie wird im Rahmen der Landesschau Rheinland-Pfalz ausgestrahlt. Die Sendezeiten sind:
Montag bis Freitag 18.45 bis 19.45 Uhr und Samstag und Sonntag um 18.05 Uhr.

Am 10.06.2005 wurde aufgrund des Tornados im Jahre 2003 ein Bericht über Acht gezeigt. Bitte rufen Sie über die u.a. Grafik das Archiv des SWR auf. Sie können sich dort neben einigen Infos zur Gemeinde auch den Bericht in Form eines Videos ansehen.

 
 

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Brauchtum

Acht kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die bis ins Jahr 1110 zurückreicht. Brauchtum und Tradition werden daher in der Dorfgemeinschaft großgeschrieben und aufrechterhalten. Einige davon haben wir hier festgehalten.

Maibaumstellen

Dieser schöne Brauch wird seit Jahrzehnten von den Achter Bürgern durchgeführt und erfordert nicht nur Kraft sondern auch Geschick beim Aufrichten des Baumes. Am Maifeiertag oder einige Tage zuvor versammeln sich die Bürger, um im Wald eine zuvor mit dem Forstverwalter oder der Bürgermeisterin ausgewählte Tanne zu fällen. Diese wird bis auf die Krone von allen Ästen befreit, der Stamm geschält und die Krone geschmückt. Sodann wird der Baum mit dem Fuß über die Stellgrube ausgerichtet und mit Hilfe der Zangen und seit einigen Jahren auch eines Baggers aufgerichtet. Die Bildfolge schildert eindrucksvoll den Ablauf (auf das Bild klicken).

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Die Krone wird geschmückt

Kirmes

Der Schutzpatron der Kapelle in Acht (hl. Hubertus) feiert seinen Namenstag am 3. November. Witterungsbedingt wurde vor vielen Jahren die Achter Kirmes auf den letzten Sonntag im Juli gelegt. Die Kirmes gehörte den "Grußjonge". Diese verhandelten mit umliegenden Wirten um die Ausrichtung der Kirmes. Ab 1959 richtet der ortsansässige Wirt "Dochmesch" die Kirmes aus. Begonnen wurde die Kirmes mit dem Baumstellen am Samstage. Nach der Messe am Sonntag ging es ins Festzelt (bis 1994 am Spielplatz / Reitplatz) zum Frühschoppen. Die folgenden Tanzveranstaltungen am Sonntag und Montag waren immer sehr gut besucht und weit über die Grenzen von Acht bekannt. Traditionell war auch das Fußballspiel Verheiratete gegen die Junggesellen am Montag. Nachdem "Dochmesch" in 2005 letztmalig die Kirmes ausrichtete erlebte die Hubertus-Kirmes Rund um das HausAcht in 2006 einen gewissen "Neuanfang".
Weitere Bilder zur Hubertus-Kirmes rund um das HausAcht in 2006 entnehmen Sie bitte dem Fotoalbum.
Einen ausführlichen historischen Bericht, mehr Bilder und zur aktuellen Kirmes entnehmen Sie bitte diesem Link oder Klick auf´s Bild.

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Kirmes-Frühschoppen anno dazumal



Sturmsingen

Es ist ein alter Brauch in Acht und in anderen Teilen der Eifel, daß Junggesellen oder jungen Frauen, die mit 30 Jahren noch nicht verheiratet sind, der "Sturm" gesungen wird. Wann dieser Brauch aufgekommen ist, läßt sich nicht feststellen. Die Eltern waren nicht unbedingt unglücklich darüber, ihr Kind etwas länger in der Familie zu halten, hatten sie doch so eine zusätzliche Arbeitskraft in Haus und Hof, allerdings auch einen Esser mehr am Tisch. Mit 30 schien die Zeit gekommen, auf eigenen Beinen zu stehen und eine eigene Familie zu gründen. (Für weitere Infos bitte auf das Bild klicken).

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Junggesellen beim "Sturmsingen". Von links: Josef Retterath, Josef Thelen, Toni Thelen, Richard Schmitt, Karl-Heinz Thelen, Reinhold Schäfer

 

Fronleichnam

Eine Aufgabe der Ortsgemeinde (früher der Jugend) ist der Aufbau und die Gestaltung einer der vier Fronleichnamsaltäre in Langenfeld. Vor dem Heiligenhäuschen am Kloster wird alle 2 Jahre für die Prozession nach der Hl. Messe ein Altar aufgebaut und reichhaltig mit Blumen und einem Blüten-Motiv-Teppich geschmückt. Das Bild zeigt den Altar des Jahres 2006.
(Für weitere Bilder und einen historischen Rückblick klicken Sie bitte auf das Bild.)



 


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Historische Ansichten

Aus den vergangenenen Jahren und Jahrzehnten liegen uns sehr viele Fotos vor. Wir haben einige Repräsentative davon ausgesucht und zu einer Galerie zusammengetragen (auf das Bild klicken).

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Bild von B. Pung

 


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Die Historie

 

Achter  Chronik - eine Zeitreise

Etwa drei Jahre (1999 - 2002) hat eine Gruppe von Geschichtsinteressierten an diesem Werk gearbeitet.
Als Herausgeber konnte Herr Frank Neupert aus Plaidt gewonnen werden, der schon einige gleichartige Veröffentlichungen vorzuweisen hat.
Er konnte den Vorsitzenden des Mayener Geschichts- und Altertumsvereins und Mediavisten Dr. Achim Krümmel für die wissenschaftliche Bearbeitung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte des Ortes verpflichten. Ebenfalls eher wissenschaftlich gehalten sind die Beiträge der Historikerin Dr. Christine Göbel, die sich mit der Geschichte des 19. Jahrhunderts, mit der Schule Acht/Welschenbach und den Achter Flurnamen beschäftigt hat. Gottfried Rausch aus Kirchwald, in der Region wegen seiner heimatlichen Publikationen kein Unbekannter, hat die Geschichte der Achter Kapelle und des Heiligenhäuschens erforscht und zusätzlich eine Bestandsaufnahme in der Gemarkung Acht heute noch vorzufindenden Flur- und Waldkreuze unternommen.
Weiter hat er den Anstoß gegeben für eine intensive Erforschung der im 19. Jahrhundert einsetzenden Auswanderung nach Nordamerika. Das Ergebnis erstaunt: Sehr viele Achter siedelten sich in einem kleinen Ort im Bundesstaat Michigan an und bildeten dort eine kleine Kolonie. Die Achter Josef Leicht, Wilhelm Schmitt, Karl-Heinz Thelen und Nanny Vellguth sind weitere Autoren des Werkes. In ihren Beiträgen halten sie vieles an Bräuchen und aus dem alltäglichen Leben für die Nachwelt fest. Dabei geht es um das Alltagsleben der Bauern, der Kinder und der Frauen, um eine historische Beschreibung aller Häuser bis hin zu den Vereinen und der Geschichte der Feuerwehr.
Die Gemeinderatsprotokolle dienten Frank Neupert hauptsächlich als Quelle für seine Schilderung der Entwicklung der Gemeinde Acht im 20. Jahrhundert. Dieses Kapitel wird mit einem Beitrag des Langenfelders Ewald Becker zu den kommunalen Projekten der letzten Jahre abgeschlossen.
Es ist ein bemerkenswertes Lesebuch entstanden, dessen Spannweite von der Heimat- und Volkskunde bis hin zu wissenschaftlichen Abhandlungen geht.
Auf über 350 Seiten mit etwa 150 Abbildungen - das sind mehr als drei Seiten pro Einwohner - findet man zahlreiche Informationen, die nicht allein für Acht von Interesse sind.
Das Buch ist für 25,- Euro beim Ortsbürgermeister erhältlich.

 


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